Mittwoch, 30. April 2014

Ausbildungsplatz ☑

'Hast du sonst noch fragen?' - 'Nein, soweit eigentlich nicht mehr.' antworte ich mit nervöser Stimme. 'Gut, dann würde ich sagen, du gehst nochmal raus in die Kantine, wir schauen ob wir noch fragen haben und wir holen dich gleich wieder rein.' Ich schiebe den Stuhl zurück und strecke meine Beine durch. Man bringt mich zur Tür und zur Kantine. Dort setze ich mich hin und versuche vor Nervosität nicht durchzudrehen. 'Kommst du?' - 'Klar.' Ich stehe auf und folge bis ins Besprechungszimmer. 'Wir haben da noch eine Frage.' Ich nicke und halte Augenkontakt. 'Wie spät würdest du denn zusagen, wenn wir dir den Ausbildungsplatz anbieten.' - 'Auf jeden Fall würde ich nicht lange überlegen.' Antworte ich wie aus der Pistole geschoßen. 'Gut, wir würden dir nämlich gerne einen Ausbildungsvertrag anbieten.' Meine Mundwinkel wandern nach oben. 'Gerne, dass freut mich!'

Montag, 28. April 2014

As much as life can suck, it always beats the alternative. - John Green

Menschen kommen und gehen aber manchmal hinterlassen sie mehr als nur Bilder an der Wand. Manchmal berühren sie dein Herz und dann, wenn man denkt alles ist und bleibt perfekt ändert sich ein Mensch. Er ändert seine Weltansicht und alles was war geht verloren. Fast so, als wäre es nie da gewesen. Fast so, als hätte man sich nie gekannt. Als wäre man nie befreundet gewesen. Man hat zusammen so viel durchgemacht und am Ende bleiben doch nur die Bilder an der Wand. Die die einen zum lächeln bringen, wenn man sie anschaut, weil man an das denkt, was einmal war. Was mal war und nie wieder kommt. Man war sich so nah und dann explodiert eine Bombe die Gefühle auseinander reißt und nichts übrig lässt außer Erinnerungen an früher. Man muss dann einfach akzeptieren, dass man nicht mehr so ist wie früher. Das man andere Freunde gefunden hat, die zur eigenen Veränderung besser passen. Die Ansichten und Meinungen teilen. Zwischen alldem muss man sich selber treu bleiben. Zu sich selber stehen. Sich nicht verändern, nur weil ein anderer sich verändert. Man muss damit abschließen und das beste aus der Situation machen. Eine Veränderung ist nicht unbedingt schlecht. Sie kann ein guter Start in einen neuen Lebensabschnitt sein. Man wird älter und das Leben verändert sich erheblich. Vielleicht gerät das dem ein oder anderen aus den Fugen.


Montag, 21. April 2014

Bad cold.

Mein Kopf dröhnt, meine Augen tränen und meine Nase juckt. Ich ziehe die dicke Decke über meinen Kopf und schließe meine Augen. Ich merke, wie die Tränen langsam über mein Gesicht rollen. 'Alles okay, brauchst du was?' - 'Vielleicht ein Tee, bitte.' Die höre Schritte, die bis zur Tür gehen und dann die Treppe herunter springen. Kurz nicke ich ein. Erschrocken reiße ich meine Augen auf. Lukas schaut mich an und streicht mir durchs Gesicht. Er gibt mir ein Kuss auf die Stirn und zeigt auf die Tasse, die auf dem Tisch steht. 'Danke.'


Sonntag, 20. April 2014

My Birthday Party.

Alles dreht sich. Ich stelle mein Glas, mit dem liebevoll herbei gebrachten Strohhalm, auf den vollgestellten Tisch und lege mich nach hinten aufs Bett. Henni nimmt mich in den Arm und drückt mich an sich ran. 'Nochmal alles Gute nachträglich!' - 'Danke!' Ich schaue hoch und lächel ihn an.



Mittwoch, 16. April 2014

Everyday in the Holidays.

Ich werde wach, lass meine Augen aber noch zu. Sein Arm, der unter meinem Nacken liegt und meine Haare aus meinem Gesicht streicht, ist das einzige auf das ich mich gerade konzentriere. Ich umfasse mit meinen Händen seinen Arm und kuschel mich so fest an ihn ran, dass es für ihn sicherlich unangenehm wird also lasse ich los. Langsam drehe ich mich um und er schaut mir genau ins Gesicht. Sein lächeln steckt mich an und ich drücke ihm einen Kuss auf den weichen Mund.


Mittwoch, 2. April 2014

Holidays.

Über meiner rechten Schulter hängt meine schwere Schultasche und in der linken Hand halte ich meine Flasche, die nicht mehr in die Schultasche passt. Alle um mich herum drängeln und ich werde wie in ein Schlot in den Bus hineingezogen. Dem Busfahrer halte ich meine aus der Jackentasche gekramte Busfahrkarte hin. Ich balanciere mich mit der Tasche durch den dünnen Gang und setze mich auf einen leeren Platz. Meine Tasche stell ich auf den Sitz neben mich, um den Platz für meinen kleinen Bruder freizuhalten. Als auch der sitzt, kram ich mein Handy herraus und entsperre es. 4 Whatsapp Nachrichten und 1 verpasster Anruf von Lukas.

'Hab frei.'
'Hol dich ab'
'Komm ran hier, steh auf dem Parkstreifen'
'Hallo!'

Schnell tipp ich ein

'Komme'

ins Handy, nehme meine Tasche, feuer meinen Bruder an, denn Bus zu verlassen und drücke mich an den Leuten die in den Bus wollen vorbei. Ich streckt mein Bein, damit ich vom Bus auf den Bordstein gelange und verlasse den Bus hinter meinem Bruder. Wir laufen einmal über den Schulhof und über die Straße. Mein Handy gibt einen Ton von sich.

'Seh dich! :D'

Ich laufe den Parkstreifen an den Autos der Lehrern entlang bis hin zu seinem Waagen, reiße die Tür auf, schmeiße die Tasche ins Auto, setze mich hin und lehne mich zur Seite um Lukas zu küssen. Das Auto ist aufgeheizt, draußen sind es 19°C und heute war der letzte Tag vor den lang ersehnten Ferien.


Dienstag, 1. April 2014

The fault is really in our stars?

But deep inside of me, I knew it. He will always be there. Being in the smell, in my memory, or when I miss him.”