Sonntag, 25. Januar 2015

Future. Dreams.

Ich freue mich extrem auf die Zukunft. 
Ja, ich weiß... man soll im hier und jetzt leben aber ich träume viel zu gerne um mit meinen Gedanken immer hier zu bleiben.
Ich liebe die Vorstellung jeden Abend nach hause zu kommen und mich mit meinem Traummann einzukuscheln. 
Den Feierabend zu genießen. 
Jeden Abend neben ihm einschlafen und jeden Morgen neben ihm aufzuwachen.
Ihm Kaffee ans Bett zu bringen. 

You take my breath away.

Im dunkeln drücke ich mich seitlich an seine Brust.
 Im Fernseher läuft irgendwas, von dem ich aber nichts mitkomme.
 Ich beobachte ihn einfach, wie er zum Fernseher schaut und plötzlich schaut er zu mir rüber.
 Wir schauen uns einfach nur an und die Schmetterlinge in meinem Bauch spielen verrückt.
 Ich lächle und er erwidert mein lächeln mit seinen Grübchen. 
Ich schließe meine Augen und presse meine Lippen auf seine.

Dienstag, 20. Januar 2015

Good Morning.

Durch eine kleine Bewegung hinter mir werde ich wach. 
Ich öffne meine Augen, sehe aber nichts. 
Der Raum ist dukel und nicht ein kleines Lichtlein gelangt durch die Jalousien. 
Auf der Seite liegend strecke ich meinen linken Arm nach der Fensterbank aus und ertaste mein Handy. 
Einmal auf die Menütaste geklickt und es blendet so stark, dass ich erst nicht erkenne, wie viel Uhr es zeigt. 
Es ist neun Uhr morgens. 
Zeit genug, um noch einmal die Augen zu schließen. 
Ich lege mich wieder zurück auf die Seite und versuche wieder einzuschlafen. 
Moritz dreht sich zu mir um und nimmt mich von hinten in den Arm. 
Unsere Hände treffen sich an meiner Taille. 
Ich lächle kurz auf und schlafe wieder ein.

Donnerstag, 15. Januar 2015

I need weekend.

Ich strecke meinen Fuß aus, bis ich den Boden berühre und den anderen hinterher ziehen kann.
Einen Schritt nach dem anderen entferne ich mich weiter vom Bus und erreiche den Bahnhof. Ich laufe auf die Tür zu, die dank einem Sensor automatisch öffnet. Kurz vor der nächsten Tür hebe ich meinen Kopf, um auf der großen Anzeige meinen Zug zu suchen. Als ich ihn gefunden habe und feststelle, dass ich noch eine halbe Stunde warten muss verlangsame ich mein Tempo. Ich laufe weiter bis zum Gleis 6 und steige die Treppen hoch. Es ist kalt und ich schließe erst einmal meine Jacke. Forschend suche ich nach einem freien Platz. Ich setze mich auf die kalte Sitzfläche und stelle meine Tasche neben mir auf einen ebenfalls leere Fläche. Mein Kopf dröhnt unheimlich und meine Augen sind schwer und schmerzen. Ich suche meinen iPod aus meiner Tasche und mache die Musik so leise an, dass sie erträglich bleibt aber ich die anderen Menschen nicht hören muss.

 

Sonntag, 11. Januar 2015

I just want more time...

Ich ging zur Tür, schloss sie auf und tapste Barfuß über den dunklen Flur. Ich ertaste die Türklinke, drücke sie langsam und möglichst leise herunter. Durch den kleinen Spalt, den ich öffnete schlich ich ins Zimmer. Ich zog meine Jogginghose aus und lief ums Bett rum, um mich auf meine Seite unter die Decke zu legen. Moritz, der mich beobachtete, seit ich die Türklinke herunter gedrückt hatte, lächelte und nahm mich liebevoll in den Arm.