Mittwoch, 29. März 2017

29032017 Gedankenkotze

Wohlmöglich geht es vielen so wie mir zurzeit. Wohlmöglich mag aber nicht jeder darüber sprechen.Die Abschlussprüfungen stehen an und dann sind 3 Jahre der Ausbildung vorbei. 

3 Jahre in denen man mal mehr, mal weniger sorglos von einer zur nächsten Abteilunge gehüpft ist. Man konnte sich ausprobieren aber man konnte auch mal abschalten. Man hat neue Menschen kennengelernt aber man hatte fast immer die vertraute Umgebung um sich herum.

Im September 2014 hat sich das Ziel „die Abschlussprüfung“ noch so ewig weit weg angefühlt. Als wären es noch so viele Jahre bis zu diesem Ziel. Man war aufgeregt, wollte neues kennenlernen, hat festes Gehalt verdient. Man war ehrlich gesagt glücklich etwas zu haben und man war glücklich zu wissen, dass man nun 3 Jahre vor sich hat, bis man sich Gedanken über etwas weiteres Festes machen muss. 

Am Anfang war ich minderjährig, schüchtern und zurückhaltend. Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, mir nicht alles gefallen zu lassen. Mittlerweile hasse ich den Spruch „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, weil dieser einfach veraltet ist. Meine Rahmenbedingungen sind festgelegt und ich habe ein Recht darauf zu fordern oder zu sagen, wenn es reicht. Ich bin nun auch 3 Jahre älter, nicht mehr minderjährig und nicht mehr annähernd so schüchtern und zurückhaltend wie vor einiger Zeit. Ich habe mich durch gute wie auch schlechte Bedingungen und Situationen verändert und ich bin erwachsener geworden. Ich habe Erfahrungen gemacht und kenne mich in vielen Dingen nun besser aus. 

Und jetzt? In nicht mal 3 Monaten ist das vorbei. Ich schreibe meine Abschlussprüfungen, bringe meine mündliche Prüfung hinter mich und dann? Was möchte ich dann? Wo möchte ich dann sein? Möchte ich gewohntes oder möchte ich einen kompletten Neuanfang? Was reizt mich, was macht mir Freude, was liegt mir und was macht mich auf Dauer wirklich glücklich und zufrieden? Kann man diese Fragen überhaupt schon beantworten, wenn man gerade mal 20 wird? Muss man diese Fragen beantworten, wenn man gerade erst 20 wird?

Mittwoch, 22. März 2017

22032017

Er nimmt meine Hand in seine und zeitgleich fängt mein Herz fühlbar an zu schlagen. Die Schmetterlinge in meinem Bauch sind wie jedes Mal so aufgeregt, als hätte jemand was geschmissen aber keiner hätte etwas gefangen. Er schaut mich an, lächelt und gibt mir einen Kuss auf die Stirn. Meine Mundwinkel sind konstant oben, selbst wenn ich wollte, könnte ich jetzt nicht aufhören zu lächeln. Seine freie Hand nutzt er dazu, mir über die Wange zu streicheln. Ich drücke meinen Kopf fest an seine Brust und schließe die Augen. Voreinander stehend, glücklich und als wäre die Zeit stehen geblieben bleiben wir so, wie wir sind. 
Ich fühle mich mutig, stark und glücklich während ich ihn so nah bei mir spüre. Während ich sein großes Herz schlagen höre. 

Donnerstag, 16. März 2017

16032017

Draußen scheint wohlmöglich die Sonne. Auf jeden Fall hat das der Wettermann im Frühstücksfernsehen gesagt. Allerdings meinte er auch, dass man sich unbedingt frei nehmen soll, weil es der erste schöne Tag dieses Jahres werden soll. 
…Was ein 💀 ↯ ! ↯ 💀…
Ich sitze jetzt also im Büro, welches keine Fenster hat.Es ist 08:09 Uhr und der Arbeitstag endet erst in 7 Stunden, 20 Minuten und 51 Sekunden.7 Stunden, gefühlte unendlich viele Minuten und Sekunden in denen ich auch was anderes machen könnte. Beispielsweise aus dem Fenster schauen.

Donnerstag, 9. März 2017

09032017

Der laute, schrille Ton des Weckers dröhnt durch den ganzen Raum. Ich öffne meine Augen und hebe meinen Kopf, während mein Lieblingsmensch mühsam versucht den Wecker zum Schweigen zu bringen. Als es endlich leise ist, lehne ich mich wieder zurück. Das Licht, dass er während des Kampfes mit dem Wecker angemacht hat, brennt in meinen Augen. „Guten Morgen.“ flüstert er mir zu, während ich mich vor Müdigkeit direkt wieder ins Land der Träume begeben könnte. Ein „Morgen“ bringe ich doch noch heraus - wobei ich merke, dass mein Hals schmerzt. „Ich möchte weiter schlafen.“ murmle ich ins Kissen, währen mein Lieblingsmensch hörbar lächelt. 

Mittwoch, 1. März 2017

01032017

Ich komme durch die offene Tür ins dunkle Büro. Schritt für Schritt, vorbei an den Lampen geht eine nach der anderen an, bis das ganze Büro beleuchtet ist.
Meine Tasche stelle ich an meinen Arbeitsplatz, meinen PC schalte ich an aber bevor ich mich hinsetze, öffne ich zuerst alle Fenster und stelle alle Kalender auf den heutigen Tag.
Ich nehme eine Brotdose gefüllt mit Früchten aus der Tasche, laufe in die Küche und stelle sie in den Kühlschrank während der PC vor sich hin arbeitet und langsam hochfährt.
Wieder im Büro angekommen, schaue ich auf die kleine eingeblendete Uhrzeit auf dem Bildschirm – 07:10 Uhr.